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08.04.2008 „In der Stille ruht die Bewegung“

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Im kommenden Konzert der "Reihe 8" in der Christuskirche Dormagen begegnen sich Orient und Europa: am Dienstag, 8. April um 19:30 Uhr treffen persische Lyrik und Orgelmusik aufeinander.

Der in Deutschland lebende Iraner Reza Maschajechi rezitiert eigene Übersetzungen des Dichters Maulana Dschaladin Rumi (13. Jahrhundert). Die Gedichte werden begleitet von europäischer Musik (von Johann Sebastian Bach, Willibald Bezler, Jehan Alain u.a.), gespielt von dem Organisten Reiner Schulte.

Auf der Suche nach Gottes Licht begegnet der begabte und große Theologe Rumi einem unbekannten Wanderderwisch Namens „Schams Tabrizi“ (Die Sonne aus Tabriz). Schams brachte Rumi bei, dass Gott nicht durch das Wissen, sondern nur durch die Liebe zu erreichen ist. Diese Begegnung war kurz und die Trennung für Rumi sehr schmerzhaft. Die großen lyrischen Werke von Rumi sind Ergebnisse seiner Schmerzen, seiner Sehnsucht nach Schams, nach Gott, das heißt nach sich selbst.

Hierbei öffnen sich die Mauern, die Kulturen und Völker oft voneinander trennen. Hier verbinden sich die Welten der Persischen Poesie und der Europäischen Musik. Maschajechi sagt dazu: "Herzlich eingeladen sind jene, die Stille suchen; stille Zuhörer, Musik- und Lyrikfreunde, die Liebenden und die Verliebten, die Friedfertigen und die Suchenden."